Jetzt haben es die Deutschen schwarz auf weiß: Sie bezahlen die Rechnung für die Unfähigkeit der Politik, die Sprit-Abzocke zu stoppen.
Das Auslaufen des Tankrabatts ist der wichtigste Grund, warum die Inflationsrate im Juli von 2,3 auf 2,8 Prozent gesprungen ist. Gleichzeitig jubelt der Öl-Multi Shell über Rekordgewinne.
Konsequenzen? Pustekuchen!
BILD fragte gestern bei der „Taskforce“ der Koalition zur Senkung der Spritpreise nach. Aktuell gebe es „keinen Termin für die nächste Sitzung“. Das Kartellamt, das Abzocke bekämpfen soll? Teilt mit, dass die Ermittlungen in Sachen Preistransparenz frühestens „in einigen Monaten“ zu Ergebnissen führen.
Ergebnis der deutschen Bräsigkeit: In Spanien ist der Sprit um 55 Cent günstiger als bei uns, in Schweden um 74 Cent und auf Malta um 85 Cent.
Wer jetzt nach „EU-Lösungen“ und einer Übergewinnsteuer ruft, der lenkt ab: Davon, dass der Staat selbst sich die Taschen vollstopft, anstatt die Steuern zu senken, bis der Ölmarkt sich beruhigt.