Hauptnachrichten

Augenzeugen hören Schmerzensschreie: Drama auf „Crazy River“

Augenzeugen hören Schmerzensschreie: Drama auf „Crazy River“
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

(Niederlande) – Sie suchten Spaß und Nervenkitzel im Freizeitpark. Doch als sie in das Floß des „Crazy Rivers“ stiegen, begann eine wahre Horrorfahrt für einen jungen Deutschen. Gleich zu Beginn klemmte sein Finger zwischen Boot und Wasserführung ein. Mitarbeiter bemerkten den Unfall aber erst am Ausstieg. Augenzeugen berichten von markerschütternden Schmerzensschreien während der langen Fahrt.

Gegen 21 Uhr stiegen die beiden Männer in ein Boot der Wasserbahn des Freizeitparks „Walibi Holland“ in Biddinghuizen (Niederlande). Der „Crazy River“ ist eigentlich eine nasse und spaßige Wasserachterbahn. Doch die beiden jungen Deutschen hatten laut einem Sprecher des Parks die Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet.

Wie konnte es dazu kommen?

Die beiden Männer hielten während der Fahrt ihre Hände außerhalb des Bootes und spritzten Wasser auf. Dabei wurde der Finger des jungen Mannes zwischen dem Boot und der Wasserführung eingeklemmt.

Augenzeugen hörten Schreie

Die Folgen waren schwer. Nach Angaben des Freizeitparks wurde der Finger etwa zur Hälfte bis auf den Knochen verletzt. Besonders erschütternd sind die Schilderungen anderer Fahrgäste und Besucher. Demnach schrie der verletzte Deutsche während der gesamten Fahrt vor Schmerzen. Die Wasserbahn dauerte rund dreieinhalb Minuten. Erst als das Boot den Ausstieg der Station erreichte, wurde der Unfall bemerkt.

Was sagt der Freizeitpark?

Mitarbeiter reagierten sofort, stoppten die Attraktion und schlossen sie umgehend. Ein Rettungswagen wurde alarmiert, um den jungen Mann zu versorgen. Nach Angaben des Freizeitparks wurde an der Attraktion kein technischer Defekt festgestellt. Die Anlage sei überprüft worden und habe bereits am nächsten Morgen wieder öffnen können. Der Park will außerdem prüfen, ob die Gäste ausreichend über die Sicherheitsregeln informiert wurden.

Vielleicht verpasst