Dynamo Dresden gewinnt 3:0 gegen Fürth, feiert so einen Befreiungsschlag im Tabellenkeller. Denn durch den Dreier verlässt Dynamo (vor dem 11. Spieltag der 2. Liga Schlusslicht) die Abstiegsränge, springt vorübergehend auf Platz 14.
Doch bei dem Sieg hilft Fürth ordentlich mit. Bitter: Verteidiger Hendry Blank fälscht gleich zweimal Schüsse von Robert Wagner und Ben Bobzien unglücklich ab. Beide Male unhaltbar für Fürth-Keeper Hellstern. So stellt Dresden vor der Pause innerhalb von 10 Minuten auf 2:0 (31./41.). Und: Pechvogel Blank fliegt nach der Pause mit Gelb-Rot runter (62.). Vor der Führung rettet Grill Dynamo mit starken Paraden gegen Klaus (22.), Bansé (24.) und Pohlmann (28.) vor dem Rückstand.
In der zweiten Hälfte erhöht Vincent Vermeij auf 3:0 (55.), macht so alles klar. Kurios: Beim Tor blutet der Dresden-Stürmer nach einer vorherigen Aktion aus der Nase. Pech für Fürth: Ein blutender Spieler muss eigentlich behandelt werden, bevor er weiterspielen darf. Das 3:0 hätte also nicht zählen dürfen. Doch Schiri Michael Bacher hat Vermeijs Blutung wohl nicht mitbekommen.
Dresden verspielte in der laufenden Saison schon 13 Punkte nach eigener Führung – doch diesmal nicht. Für Fürth könnte es das letzte Spiel als „SpVgg Greuther Fürth“ sein. Grund: Sonntag hat der Klub eine Präsenz-Abstimmung über den Namen. Dort werden 3000 Mitglieder erwartet. Der alte (und vielleicht neue) Name wäre dann SpVgg Fürth. So wie schon bis 1996.
Für BILD im Stadion: Tim Schlegel
Braunschweig – Cottbus 0:0
Sie können einfach nicht mehr gewinnen. Energie Cottbus spielt in Braunschweig nur 0:0. Damit wartet das Team von Kult-Trainer Claus-Dieter Wollitz nun mittlerweile schon seit 6 Spielen auf einen Sieg.
Letzter Dreier: Am 13. September beim 3:0 in Karlsruhe. Dabei verhindert auch Alu-Pech den Cottbus-Sieg. Denn ein Kinsombi-Knaller klatscht an den Pfosten (14.).