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BVB-Analyse nach Bundesliga-Kracher: HÖRT AUF DAMIT!

BVB-Analyse nach Bundesliga-Kracher: HÖRT AUF DAMIT!
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Die Woche hätte für den König von Bayern kaum dramatischer verlaufen können! Am Dienstag wirft McDonald’s Markus Söders geliebten McRib-Burger (den mit der Kleister-Soße) endgültig aus dem Programm. Am Samstag verbrutzeln die ungeliebten Dortmunder seinem FC Bayern à la Minute den Sieg im Klassiker (2:2, Silva/89. Minute).

Mit „blutendem Herz“ und titeltrübem Blick kritisiert Söder im Sky-Interview nach Abpfiff italo-harte Dortmunder und sieht ein „unverdientes Unentschieden“. Ein Klagelied vom Ministerpräsidenten höchstselbst! Liebe Borussen, merkt ihr etwas? Dank des genialen Taktik-Kniffs (4er-Kette) von Trainer Niko Kovac (55) ist es gelungen, die Bayern zu überrumpeln und im eigenen Stadion empfindlich zu treffen! Folge: Borussia hängt Bayern weiter punktgleich an der Liga-Spitze im Nacken. Fußball-Deutschland darf von einem Meister-Duell träumen.

Deshalb: Liebe BVB-Stars, liebe Dortmund-Bosse, stellt endlich die Vize-Demut ab und formuliert auch öffentlich mutig euer Titel-Ziel!

▶ Ja, Bayern ist mit einem Unternehmenswert von über 5 Mrd. Euro wirtschaftlich uneinholbar.

▶ Ja, Bayern verfügt mit Kane, Olise, Upamecano und Co. über echte Welt-Stars.

▶ Ja, großspurige Ansagen allein garantieren keine Silberware.

ABER: Wovor fürchtet ihr euch überhaupt? Ein selbstbewusstes „Wir wollen Meister werden!“ muss endlich in die BVB-DNA übergehen und ist alles andere als großkotzig. Das ist nichts, wofür man sich rechtfertigen muss oder verurteilt wird, geschweige denn bis zum 33. Spieltag warten sollte. Das ist keine Momentaufnahme nach einem Unentschieden im Liga-Gipfel. Diesen Status hat sich der Klub (5 Meistertitel) über Jahrzehnte hart erarbeitet. In München heißt es „Mia san mia“, aber was ist momentan eigentlich die Dortmunder Kernidentität?

BVB-Chef Carsten Cramer (57) stellt die „unfassbare Erwartungshaltung“ an seinen Verein heraus, sagt im SPORT BILD‑Interview, dass „kein Klub“ in der Liga „so kritisch gesehen wird“ wie Dortmund. Seine Devise: „Wir kommen nicht übers Ankündigen und Quatschen, sondern übers Malochen!“ Er verweist auf das wirtschaftlich ungleiche Duell und will kein „Harakiri“ begehen, „um ein Überholmanöver auf den FC Bayern zu starten“. Alles nachvollziehbar. Alles bodenständig, westfälisch und grundsympathisch. Aber wer sagt, dass der BVB „maximal ambitioniert“ bleiben will, darf auch Klartext reden. Ansonsten besteht auf Dauer die Gefahr, dass man Fans und Stars mit der überrationalen Haltung den Meisterglauben raubt.

Wird der BVB in Deutschland unterschätzt?

Hört man genau hin, haben sich erste Spurenelemente eines Titelkomplexes vielleicht schon eingeschlichen. Kapitän Nico Schlotterbeck (26) beißt sich beim M-Wort sichtbar auf die Zunge. „Wir wollen etwas reißen“, sagt der Nationalspieler ausweichend. Und: „Ich glaube, dass wir immer noch unterschätzt werden – allgemein in Deutschland!“

Meine Meinung: Der BVB unterschätzt sich selbst am meisten! Ein Ergebnis jahrelanger, mantramäßiger Demut gegenüber den Rekord-Bayern? Denkt endlich wieder groß und sagt es auch! Es gibt gute Gründe, selbstbewusst zu sein: Dortmund stellt aktuell mit nur 6 Liga-Gegentoren eine der Top-3-Defensiven Europas, ist Dauer-Gast in der Champions League. Hat in Fabio Silva (24) einen Top-Joker (4 Tore) und wird zur Last-Minute-Maschine (7 der letzten 14 Tore nach Minute 80 erzielt). Nach Jahren voller Kopfprobleme sind Mentalität und Konstanz inzwischen ultimative BVB‑Stärken. Verantwortlich dafür: Mr. Kontinuität: Niko Kovac und die Chefetage um Cramer und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (50).

Hört auf, wie Vize zu reden! Die Wahrheit ist: Dortmund hat in dieser Saison das Zeug zum Meister! Söder fühlt es doch auch schon …

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