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Fifa-Präsident Gianni Infantino teilt gegen Medien und Kritiker aus

Fifa-Präsident Gianni Infantino teilt gegen Medien und Kritiker aus
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Da ist einer mächtig sauer! Die WM 2026 ist vorbei, doch Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) haut nochmal einen raus. In einem langen Statement bei Instagram (15 Seiten) teilt er ungewöhnlich scharf gegen Medien und Kritiker aus. Er wirft Journalisten und Beobachtern vor, „Hass zu verbreiten“ und falsche Informationen zu streuen, anstatt die guten Seiten des XXL-Turniers zu sehen.

Infantino schreibt: „An diejenigen, die hinter ihren Stiften und Blättern, hinter ihren Bildschirmen sitzen und Hass und falsche Gerüchte verbreiten, möchte ich sagen: Während ihr euch im Hintergrund versteckt, stehen wir bei der Fifa an vorderster Front, organisieren, arbeiten hart und sorgen dafür, dass die beste Show der Welt stattfindet.“

Und weiter: „Während ihr euch versteckt, erkunden wir die Straßen Kanadas, Mexikos und der Vereinigten Staaten, sprechen mit Fans, gehen auf die Menschen zu und sorgen für die Sicherheit aller. Während ihr spaltet, vereinen wir. Die Menschen kamen als Familien, als Fans, als Einheit zusammen.“

Infantino mit heftiger Abrechnung bei Insta

Infantino schlägt um sich! Er empfiehlt seinen Kritikern, „zu meditieren, zu beten oder ein Fußballspiel zu schauen“, anstatt die Energie mit Hass zu verschwenden.

Hintergrund ist wohl, dass am Fifa-Präsidenten während der WM immer wieder Kritik aufkam. Für Unmut sorgten unter anderem Visa-Beschränkungen für Fans und Offizielle einzelner Nationen. So wurde zum Beispiel dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan kurz vor Turnierstart die Einreise verweigert. Ärger gab es außerdem um die teils horrenden Ticketpreise sowie im Fall Balogun, als sich US-Präsident Donald Trump eingeschaltet und eine Aufhebung der Rot-Sperre erwirkt hatte.

Infantino dazu: „Tatsächlich sind ,umstrittene‘ Schiedsrichterentscheidungen oder ,seltsame‘ Disziplinarmaßnahmen – wie beispielsweise möglicherweise irrtümlich vergebene rote oder gelbe Karten oder anschließende Entscheidungen, Spieler in bestimmten Situationen nicht zu sperren – in einigen der größten Ligen weltweit an der Tagesordnung und werden allgemein akzeptiert.“

Infantino weist alle Vorwürfe zurück und spricht von „100 Prozent Sicherheit, nur Freude und Glück“. Für Infantino gehe es nicht um Politik: „Im Fußball geht es um Einheit, nicht um Spaltung. Fußball ist größer als Hass und Diskriminierung.“ Nach sechs Stunden hat der Post über 16.000 Likes. Kommentare sind nicht möglich.

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