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Formel 1: Bombenroboter und heftige Maßnahmen beim Großen Preis von Mexiko

Formel 1: Bombenroboter und heftige Maßnahmen beim Großen Preis von Mexiko
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Mexiko-Stadt – Die Veranstalter des Großen Preises von Mexiko (Sonntag, 21 Uhr, Sky live und Liveticker bei BILD.de) überlassen nichts dem Zufall. Schon gar nicht, wenn es um das Thema Sicherheit geht.

Alleine rund um das Areal des Autodromo Hermanos Rodriguez sind an den Renntagen rund 4000 Polizisten eingesetzt. Wer an der nahe liegenden Station Ciudad Deportiva aus der U-Bahn steigt, den erwarten neben den Sicherheitskräften auch gepanzerte Fahrzeuge, auf denen Polizisten mit Gewehr im Anschlag stehen, und Reiterstaffeln.

Auf dem Gelände selbst zeigen Militär und Nationalgarde starke Präsenz. Sie sind mit Bombenspürhunden unterwegs, ein Roboter zur Bombenentschärfung steht bereit. In der Luft patrouillieren Hubschrauber, auch Drohnen überwachen das Gelände. Auch Drohnen-Abwehrtechnik gegen Angriffe aus der Luft ist im Einsatz.

An den Eingängen werden die Zuschauer (insgesamt über 400.000 an den drei Renntagen) streng durchsucht, das Verbot von Waffen, Drohnen, Pyrotechnik, großen Rucksäcken und Glasbehältern wird strikt durchgesetzt.

F1 in Mexiko: Gepanzerte Fahrzeuge und Polizei-Eskorte

Die Formel-1-Fahrer werden in gepanzerten Fahrzeugen und mit Polizei-Eskorte aus ihren Hotels an die Strecke gebracht. George Russell (28/Mercedes) ist der einzige aus dem 22-köpfigen Fahrerfeld, der selbst ein Auto an die Strecke steuert. Auch sein Gefährt ist gepanzert.

Dabei gilt die mexikanische Hauptstadt, vor allem im Vergleich zu anderen Metropolen des Landes, als relativ sicher. In den Top 50 der gewalttätigsten Städte weltweit taucht Mexiko-Stadt nicht auf.

In den letzten Jahren kam es vor allem auf der Anreise zu Taschendiebstählen und vereinzelten Raubüberfällen. Mexikanische Promis wollen aber immer wieder beweisen, dass die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zum Grand Prix sicher ist. So ließ sich Arturo Elias Ayub (60), der Schwiegersohn von Milliardär Carlos Slim (86), in den letzten Jahren mehrfach auf dem Weg zum Rennen in überfüllten U-Bahnen fotografieren.

Dieses Jahr ist es rund um das Rennen bislang nicht zu größeren Verbrechen gekommen. Ein Diebstahl betraf ausgerechnet das Medienzentrum auf dem Gelände. Dort wurden einem Agentur-Fotografen am Mittwoch Kameras und Ausrüstung im Wert von über 20.000 Euro geklaut.

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