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HSV: „Beziehung hat sich verändert!“ Knallhart-Urteil von Polzin zum Dompé-Aus

HSV: „Beziehung hat sich verändert!“ Knallhart-Urteil von Polzin zum Dompé-Aus
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Der HSV bereitet sich in Herzogenaurach mit aktuell 29 Spielern auf die Saison vor. Linksaußen Jean-Luc Dompé (30) wurde dabei nicht mit nach Franken genommen und soll den Verein verlassen. Der Bundesligist sah in der aktuellen Verfassung keinen sportlichen Mehrwert beim Franzosen (Vertrag bis 2027). Aus seinem Sommerurlaub kehrte er mit miesen Fitnesswerten zurück. Das Kapitel des früheren Publikumslieblings ist an der Elbe geschlossen.

Knallhart-Urteil von Polzin zum Dompé-Aus beim HSV

„Wir hatten schon zu Saisonende mit ihm ein Gespräch geführt. Darüber, was uns weniger gut gefallen hat, und wie wir uns verändern wollen. Es ging auch darum, wie er seine eigene Situation einschätzt. Es gab zudem auf Vereins- und Beraterebene Gespräche dazu“, verrät HSV-Trainer Merlin Polzin (35). „Es ist nichts weiter vorgefallen. Es gab keinen ausschlaggebenden Grund. Es ist eben die Summe daraus, dass wir uns verändern wollen. Wenn es am Ende nicht zusammenpasst, hat er nichts davon, und wir nichts davon. So muss man sich in die Augen schauen und sagen: Das passt eben nicht mehr.“

Die HSV-Kollegen sollen das Dompé-Ende gelassen aufgenommen haben. Der Coach: „Die Entscheidung an sich trägt jeder in der Mannschaft mit, kann jeder nachvollziehen. Es war auch für mich nicht leicht. Natürlich hatte sich die Beziehung zu ihm nach den Vorfällen im Januar (Suff-Fahrt, d. Red.) auch verändert, inklusive der fehlenden Einsicht von seiner Seite – uns und der Mannschaft gegenüber.“

Die Enttäuschung im Trainerteam sitzt tief. „Es ist kein schönes Gefühl, wenn du ihn nach außen hin verteidigst, aber das Gefühl hast, dass von der anderen Seite nichts kommt. Wir haben ihm aber auch gesagt, dass wir ohne ihn nicht mehr hier als Trainer sitzen würden. Aber ohne uns wäre er nicht zum Bundesligaspieler geworden. Ich hoffe, dass er sein Glück, das er sich erhofft, finden wird.“

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