Es ist die Wirtschaft, Idiot! Mit diesem Satz gewann Bill Clinton 1992 die US-Präsidentschaftswahl.
Mehr als 30 Jahre später ist dieser Spruch aktuell wie vielleicht nie zuvor. Donald Trump musste bei den US-Zwischenwahlen erfahren, was passiert, wenn man die wirtschaftlichen Sorgen der Menschen ignoriert.
Hohe Spritpreise, teure Lebensmittel, steigende Lebenshaltungskosten: Die Amerikaner haben ihm die Rechnung präsentiert. Und ihn abgestraft, weil er sein Versprechen, das Leben für die Bürger wieder bezahlbar zu machen, nicht eingelöst hat.
Was Trumps innenpolitischer Rückschlag für Deutschland bedeutet, ist noch offen. Doch eine Warnung sollte Friedrich Merz aus den US-Wahlen unbedingt mitnehmen:
Wer die wirtschaftlichen Sorgen der Menschen kleinredet, bekommt irgendwann die Quittung.
Die Bürger wollen keine Sonntagsreden, keine Ausflüchte und keine wohlklingenden Versprechen. Sie wollen, dass am Ende Monats wieder mehr übrig bleibt.