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Neuer Erdbeerhof: Hier soll Karls Erlebnisdorf auf Mallorca hin

Neuer Erdbeerhof: Hier soll Karls Erlebnisdorf auf Mallorca hin
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Palma de Mallorca (Spanien) – Goodbye, Deutschland! Nach der Eröffnung des hierzulande achten Freizeitparks hat Erdbeer-König Robert Dahl (55) die Lieblingsinsel der Deutschen für sich entdeckt. Auf Mallorca plant der Selfmade-Millionär das erste Erlebnisdorf am Mittelmeer. In BILD verrät er nun, wo es genau gebaut werden soll.

Gerade hat der Freizeitpark-Investor die Neueröffnung in Oberhausen mit einem gewaltigen Besucheransturm bewältigt und Richtfest für seinen Bibi-und-Tina-Park bei Berlin gefeiert, da blickt der erfolgshungrige Norddeutsche über Deutschland hinaus. Jetzt will er mit seinem Firmen-Imperium (250 Millionen Euro Umsatz für 2026 geplant) dort investieren, wo die Deutschen am liebsten Urlaub machen.

„Wir haben uns schon zwei Grundstücke angeschaut, aber noch nicht entschieden“, sagt Robert Dahl zu BILD. Sieben Grundstücksangebote liegen bei ihm auf dem Tisch. Mit dem Neubau will er etwas Abwechslung in das Leben auf der spanischen Insel bringen. Neben den traumhaften Stränden und dem Party-Ballermann könnte das Erdbeerdorf vor allem ein Magnet für Familien werden.

Dorf soll vor Stadt gebaut werden

In Deutschland startet sein Erfolg an der Ostsee, liegen seine neuen Vergnügungsparks immer verkehrsgünstig, vor den Toren von Städten – das könnte auch auf der Balearen-Insel so werden. Die wichtigste Frage: Wo soll denn Karls Mallorca-Dorf (Baukosten um die 35 Mio. Euro) hin? Überraschend: Gar nicht weit entfernt vom Flughafen. „Rund um Palma“ soll es liegen, so Dahl zu BILD. Die Idee: Viele Urlauber holen sich einen Mietwagen. Der Speckgürtel der Hauptstadt ist aus allen Insel-Richtungen per Autobahn gut erreichbar.

Wenn Dahl das passende Grundstück gefunden hat, kann alles ganz schnell gehen. Innerhalb von ein bis zwei Jahren soll das Erlebnisdorf entstehen. Und woher sollen die Erdbeeren für den Freizeitpark kommen? „Von vor Ort“, so Dahl. Er ist immer darauf bedacht, dass die jeweilige Region davon profitiert.

Vor diesem Problem steht der Investor

Doch ein Problem gibt es. Ab Oktober, also außerhalb der Urlaubszeit, werden auf der Balearen-Insel die Bordsteine hochgeklappt. Dann fehlen die Touristen, um einen Freizeitpark profitabel zu betreiben. „Im Winter wird es schwierig“, räumt der Karls-Chef ein. Dahl könnte den Freizeitpark schließen und im Frühjahr wieder öffnen. Doch das will er eigentlich nicht. Zu BILD sagt er: „Dafür werden wir aber auch eine Lösung finden.“ Er will den Mitarbeitern ganzjährig einen Job bieten und könnte Mallorca auch im Winter eine Attraktion reicher machen.

Und was sagt die Inselregierung zu den Freizeitpark-Plänen? Auf schriftliche und telefonische BILD-Anfragen an den Tourismusminister gab es bislang keine Antworten.

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