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Polizei schnappt mutmaßlichen Spion in Thüringen

Polizei schnappt mutmaßlichen Spion in Thüringen
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München – Schwerer Spionage-Verdacht gegen einen 33-jährigen Ukrainer! Der Mann soll im Juni das Gelände eines Rüstungsunternehmens in Bayern ausgespäht haben. Jetzt sitzt er in U-Haft. Der Vorwurf: „Agententätigkeit zu Sabotagezwecken“.

Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) und die Polizei aus Thüringen fassten den Verdächtigen am vergangenen Sonntag (2. August) in Thüringen, wie jetzt bekannt wird. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München leitete die Aktion.

Verdacht: Spionage für Sabotage

Der Vorwurf wiegt schwer: Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann als sogenannter „Low-Level-Agent“ für einen ausländischen Nachrichtendienst arbeitete. Sie verdächtigen ihn, gegen Geld eine Sabotage vorbereitet zu haben. Dafür soll er das bayerische Rüstungsunternehmen ausgespäht und gefilmt haben. Die Videoaufnahmen schickte er laut Ermittlungen an seinen Auftraggeber.

Verbindung zu Leipzig?

Am 3. August erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht München Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Noch am selben Tag wurde der Mann in eine bayerische Justizvollzugsanstalt gebracht. Ob es eine Verbindung zwischen dem mutmaßlichen Spion und der gefundenen Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle gibt, ist noch nicht bekannt. Diese wurde am Mittwoch in der Nähe mehrerer Antonow-Flugzeuge auf dem Flughafengelände entdeckt. Die Behörden weisen außerdem darauf hin: Es gilt die Unschuldsvermutung.

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