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Trump, Xi und Putin: China bestätigt Gespräche über einen Dreier-Gipfel

Trump, Xi und Putin: China bestätigt Gespräche über einen Dreier-Gipfel
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Peking/Moskau/Washington – Jetzt könnte es tatsächlich zum Treffen von drei der mächtigsten Männer der Welt kommen! China bestätigt erstmals offiziell, dass über einen gemeinsamen Gipfel von Donald Trump(80), Xi Jinping (73) und Wladimir Putin(74) gesprochen wird. Außenamtssprecherin Mao Ning erklärte in Peking: „China steht mit den relevanten Parteien wegen eines Treffens der drei Staatschefs in Kontakt.“ Fest vereinbart ist der Dreier-Gipfel allerdings noch nicht

Der mögliche Schauplatz: Shenzhen im Süden Chinas. Dort findet am 18. und 19. November der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC statt. China ist Gastgeber, auch die USA und Russland gehören dem Staatenverbund an.

Sollten Trump, Putin und Xi tatsächlich gemeinsam an einem Tisch sitzen, wäre es das erste Treffen dieser Art. Doch womöglich geht es zunächst weniger um große Vereinbarungen als um das mächtige Bild, das die drei Staatschefs gemeinsam abgeben würden.

China-Expertin Sun Yun vom Stimson Center glaubt, dass es dazu kommt: „Ich denke, es wird stattfinden. Die Frage ist das Format und der Inhalt“, so Yun zur Nachrichtenagentur „AP“. Ihre Einschätzung zu Pekings Kalkül: „China will das Bild, aber nicht die Kosten.“

Denn hinter den Kulissen würden die Interessen weit auseinanderliegen. Trump hat Interesse an einem Treffen mit Xi und Putin signalisiert und wolle dabei unter anderem über die Kontrolle von Atomwaffen sprechen. Putin dagegen wolle vor allem über den Ukraine-Krieg reden, und zwar ohne die Ukraine mit am Tisch.

Für Moskau könnte allein das gemeinsame Foto ein großer Erfolg sein. Der ehemalige hochrangige US-Diplomat Danny Russel sagte demnach: „Putin hat von einem Gipfel der drei Staatschefs am meisten zu gewinnen, und die Russen treiben ein solches Treffen eindeutig voran. Es wäre ein diplomatischer Coup.“

Und auch zwischen Washington und Peking bleibt es trotz der Gipfelpläne angespannt. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer forderte China am Freitag auf, „konkrete Maßnahmen zur vollständigen Umsetzung seiner bisherigen Verpflichtungen“ zu ergreifen, insbesondere bei Agrarkäufen, seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen.

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