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Dank Terror-Hinweis aus den USA: Putin lässt Teenager festnehmen

Dank Terror-Hinweis aus den USA: Putin lässt Teenager festnehmen
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Moskau – Der russische Geheimdienst FSB hat einen terrorverdächtigen Teenager festgenommen. Ungewöhnlich ist, wie das gelingen konnte: Den entscheidenden Tipp lieferten ausgerechnet die USA.

„Wir danken der amerikanischen Seite für die bereitgestellte Information“, teilte der FSB mit. Ein bemerkenswerter Satz und Vorgang zwischen zwei Staaten, die sonst wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine kaum noch miteinander kooperieren.

Der FSB hatte am Samstag mitgeteilt, dass er von den USA über einen womöglich geplanten Anschlag unterrichtet worden sei. Die US-Botschaft in Moskau sprach zeitgleich eine Sicherheitswarnung für das Zarizyno-Museum aus, eine Schloss- und Parkanlage im Süden von Moskau. Es gebe eine „glaubwürdige“ Bedrohungslage mit potenziell vielen Opfern.

Es seien unter anderem auf der Internet-Plattform Tiktok Fotos des Verdächtigen in Kampfmontur und offenbar mit einer Waffe entdeckt worden, teilte am Sonntag der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit. Die Ermittler hätten zudem auf seinem Handy „ein Abonnement eines neonazistischen Telegram-Kanals“ sowie in seinem Suchverlauf Recherchen zu terroristischen Anschlägen und Massenmorden gefunden.

Massenveranstaltungen abgesagt

Wegen des US-Hinweises wurden am Samstag alle Massenveranstaltungen im Park abgesagt. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt. Auch die deutsche Botschaft in Moskau warnte in einem Rundschreiben vor einem Besuch von Zarizyno.

Das Reservat wurde von Katharina der Großen als Landgut vor den Toren der Stadt geplant und teilweise fertiggestellt. Park und Bauwerke wurden vor rund 20 Jahren restauriert.

Die USA haben Russland in der Vergangenheit wiederholt vor drohenden Anschlägen gewarnt, unter anderem im März 2024, Wochen vor einem Anschlag auf eine Konzerthalle bei Moskau mit mehr als 140 Toten.

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