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Die Ruhe vor der Regenflut: Wo Sie jetzt noch den Herbst genießen können

Die Ruhe vor der Regenflut: Wo Sie jetzt noch den Herbst genießen können
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Noch hält das Hoch dicht, dann braucht Deutschland den Regenschirm. Wer am Wochenende etwas unternehmen will, hat erst einmal Glück: Samstag und Sonntag bleiben weitgehend trocken, große Wetterkapriolen sind nicht in Sicht. Das heißt allerdings nicht, dass überall die Sonne scheint. Vielerorts können sich Nebel und Hochnebel hartnäckig halten. Ab Montag übernimmt das Atlantik-Tief!

Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Das Wochenende verläuft weitgehend ruhig und trocken, ohne nennenswerte Ausreißer. Samstag und Sonntag unterscheiden sich kaum, einen klaren Favoriten gibt es nicht.“ Der Grund für die Wetterruhe: Deutschland liegt unter Hochdruckeinfluss. Doch Hoch bedeutet im November längst nicht automatisch Sonne. So sieht auch „Kachelmannwetter“ den Samstag: „Eine Mischung aus Dauergrau, aber auch mal Auflockerungen“ sei zu erwarten, heißt es auf dem YouTube-Kanal.

Wo sich heute die Sonne zeigt

Insbesondere unter dem Einfluss von südlichem Wind deute sich in Teilen von Nordrhein-Westfalen auch mal mehr Sonnenschein an, so die Vorhersage weiter. Im Osten sind von der Ostsee bis zum Erzgebirge ebenfalls heitere Phasen gut möglich. Die Temperaturen dabei: Wo mit der Brise aus dem Süden mildere Luft ankommt, knapp zweistellig, im Norden und Nordosten aber nur um 5 Grad. Jung: „Das ist klassisches, ruhiges Spätherbstwetter. Unter dem Hochnebel bleibt es tagsüber eher kühl, in klaren Nächten kann es örtlich auch frisch werden, Bodenfrost ist dann möglich.“

So geht es am Sonntag weiter

Die zweite Hälfte des Wochenendes verläuft ähnlich. Der Sonntag wird überall stark bewölkt, ein bisschen trüb. Das Regenrisiko ist trotzdem meist gering. „Wer Sonne sucht, ist in den höheren Lagen am besten aufgehoben. Nebel kann vor allem morgens die Sicht stark einschränken, darauf sollten Autofahrer achten“, erklärt der Experte. Allerdings kündigen sich die feuchten Tiefausläufer, die ab Montag die Regie über das Wetter übernehmen, in einer schmalen Diagonale quer durch Deutschland schon sachte an.

Wetter-Wende mit Starkregen

Auf einem Streifen vom Nordwesten bis in die Lausitz im Südosten könnte es schon etwas feuchter werden. Doch der Regenschirm wird mit den Tiefausläufern erst ab Montag benötigt. Dann aber richtig, sagt Jung: „Ab Montag stellt sich die Wetterlage um. Das Hoch zieht sich zurück, und vom Atlantik kommen Tiefausläufer zu uns. Damit wird es deutlich wechselhafter, mit Regen, der zeitweise auch kräftiger ausfallen kann, und mehr Wind.“ Ersten Prognosen zufolge könnten in Südwestdeutschland 50 bis 80 Liter/Quadratmeter in den ersten 48 Stunden fallen – so viel wie normalerweise im ganzen November.

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