Politik

Donald Trump kassiert Wahlniederlage: Asmongold wettert im Livestream gegen Idol

Donald Trump kassiert Wahlniederlage: Asmongold wettert im Livestream gegen Idol
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Austin (USA) – Diese Wahlnacht brachte ihn mächtig auf die Palme! Die Demokraten haben US-Präsident Trump (80) bei den Zwischenwahlen eine herbe Niederlage verpasst und beide Kammern des Kongresses erobert. Einer, der das gar nicht gut verkraftete: Internetstar und bekennender Trump-Anhänger Asmongold (36). Er verfolgte die Ergebnisse im Livestream, bis er wütend abschaltete.

„Ich bin so unfassbar, wahnsinnig frustriert“, schimpfte Asmongold. Dann rechnete er mit dem Mann ab, den er jahrelang unterstützt hatte: „Ich denke, Trump hat 50 verschiedene verdammte Dinge nicht getan, die er hätte tun sollen. Ich denke, sie hätten tausendmal verdammt noch mal härter vorgehen sollen.“

Vom Gaming-Star zum kontroversen Polit-Influencer

Zack Hoyt, wie er bürgerlich heißt, wurde mit Inhalten zum Online-Rollenspiel „World of Warcraft“ bekannt. Heute kommentiert er auch Politik und sorgt immer wieder mit extremen Aussagen für Empörung. In einem Livestream im August sagte er mit Blick auf Migranten an der spanischen Grenze, er würde auch auf Kinder schießen lassen. Wenige Tage später wurde sein Twitch-Kanal wegen eines Verstoßes gegen die Community-Richtlinien vorübergehend gesperrt. Insgesamt hat er auf Social Media rund zehn Millionen Follower.

Dass seine Wut nun ausgerechnet Trump traf, überrascht. „Ich habe Trump 2016 unterstützt. Ich hoffte, dass er 2024 gewinnen würde. Und viele der Vorstellungen und Ideale wurden verdammt noch mal nicht Wirklichkeit.“ Asmongold wirft Trump etwa vor, bei der Veröffentlichung und Aufarbeitung der Epstein-Akten zurückgerudert zu sein. Auch bei Abschiebungen sei er nicht konsequent geblieben: „Dann hieß es: ‚Oh, wir werden die Abschiebungen durchführen. Moment mal, nein, eigentlich doch nicht.‘“

Asmongold fühlt sich von Trump verraten

Was habe man stattdessen bekommen? „Großspuriges Gerede auf ‚Truth Social‘ (Trumps eigenem sozialen Netzwerk, Anm. d. Red.). Ständige Forderungen, Kanada zu übernehmen und Dänemark zu übernehmen und dann Grönland zu übernehmen.“ Sein Fazit: „Ich glaube, wir wurden verraten.“ Weil nichts passiert sei, hätten die Republikaner ihre Chance verspielt: „Sie hatten alles und haben alles in den verdammten Müll geworfen.“ Nun habe man die Quittung dafür erhalten: „Wir haben deutlich verloren.“

Vielleicht verpasst