München – Vincent Kompany (40) darf mit seinen Co-Trainern immer noch nicht über Fußball sprechen! Am Tag vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) verriet Interimstrainer Aaron Danks (43) neue Details zur Kommunikation mit dem Chef-Coach des FC Bayern. Kompany ist seit seinem Zusammenbruch am Trainingsgelände vor einer Woche in ärztlicher Behandlung. Seine Hirnhautreizung wird nach der Entlassung aus dem Krankenhaus medikamentös behandelt, dazu wurde ihm daheim absolute Ruhe verordnet. Deswegen hat der Belgier immer noch Fußball-Verbot!
Danks hat klare Anweisung von den Bayern-Bossen
Kompany-Ersatz Danks erzählte am Freitagvormittag auf der Pressekonferenz an der Säbener Straße auf die Frage, ob er mit Kompany nun wieder über Taktik, Analysen und Aufstellungen sprechen darf: „Nein, absolut nicht. Ganz und gar nicht. Wir nehmen die Situation sehr ernst. Ich habe von Max und Christoph die klare Anweisung, mich auf solche Gespräche gar nicht erst einzulassen und Vince mit nichts anderem zu beschäftigen als mit seiner Gesundheit und der Zeit mit seiner Familie.“
Bedeutet: Selbst wenn Kompany bei den Telefonaten und Besuchen anfangen sollte, über Fußball zu reden, soll Danks nicht darauf eingehen – das ist eine klare Anweisung der Bosse Max Eberl (53) und Christoph Freund (49). Auch Kompany erhielt den klaren Rat der Ärzte, sich jetzt komplett auszukurieren, nachdem er vor seiner Erkrankung einen Virus-Infekt verschleppt und nicht genügend auf seine Gesundheit geachtet hatte (z. B. zu wenig Schlaf wegen nächtlicher Videoanalysen).
Bayern zieht Fußball-Verbot für Kompany durch
Danks betonte im Anschluss noch mal, dass er und die anderen Bayern-Mitarbeiter das Fußball-Verbot für Kompany durchziehen: „Wir nehmen das wirklich sehr ernst. Wir möchten, dass er sich ausruht und sich gut erholt, damit er, wenn er zu uns zurückkommt, wieder voll leistungsfähig ist und uns bestmöglich helfen kann. Wir sind hier sehr konsequent und lassen das Thema Fußball vollständig außen vor.“