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Ganz Deutschland grau? Hier blinzelt die Sonne durch den Nebel

Ganz Deutschland grau? Hier blinzelt die Sonne durch den Nebel
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Grau, trüb, neblig: Heute zeigt sich der Herbst in weiten Teilen Deutschlands von seiner ungemütlichen Seite. Doch es gibt Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen! Hoch „Klaus“ übernimmt zunehmend das Wetter-Kommando. Regen ist deshalb kaum noch ein Thema.

Dafür hängt vielerorts eine hartnäckige Hochnebeldecke über Deutschland. Schuld ist die Feuchtigkeit, die nach den vergangenen Regentagen noch in den unteren Luftschichten steckt. Aber: Nicht alle müssen den Dienstag im Novembergrau verbringen! Besonders im Westen und Südwesten kann die Sonne durch den Nebel blinzeln.

Wo sich die Sonne zeigen könnte

„Die besten Chancen auf Sonne gibt es im Westen und Südwesten bis in die Mitte Deutschlands, also etwa im Rheinland, im Saarland, in der Pfalz, am Oberrhein und im Rhein-Main-Gebiet. Dort sind einige freundliche Abschnitte möglich, örtlich vielleicht sogar mehrere Sonnenstunden“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber BILD.

Deutlich schlechter stehen die Chancen im Alpenvorland, entlang der Donau, in weiten Teilen Bayerns und in Sachsen. Auch im Norden und Nordwesten bleiben die Wolken meist hartnäckig. Hier kann sogar etwas Sprühregen fallen.

So kühl wird es in Deutschland

Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zu BILD: „Die Temperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad. Am kühlsten wird es im Voralpenland. Wärmer ist es dagegen in Schleswig-Holstein, dem Emsland und am Niederrhein.“ Auch an der niederländischen Grenze klettert das Thermometer nach oben.

Warum der Nebel aktuell so zäh ist

Kurios wird es in den Bergen: Während Täler und tiefe Lagen in diesem Herbst im Nebel stecken, können einzelne Gipfel aus der Wolkendecke herausragen. Im Hochschwarzwald ist dann Sonne möglich. Allerdings pfeift dort ein kräftiger Ostwind mit teilweise stürmischen Böen.

Anfang November hat die Sonne schlicht nicht mehr genug Kraft. Dazu wirkt wärmere Luft über der kalten, feuchten Bodenluft wie ein Deckel. Das betrifft nach Angaben von Jung besonders Flusstäler, Becken und das Alpenvorland. Zudem entscheiden Wind und die Höhe der Nebeldecke, ob sich die graue Suppe auflöst oder nicht.

Die gute Nachricht: Im Laufe der Woche steigen die Sonnenchancen. Laut YouTube-Kanal „Kachelmannwetter“ kann man sagen, dass es insgesamt am Donnerstag und Freitag wohl größere Sonnenchancen geben wird.

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