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Riesiger Thunfisch: Drei Brüder landen vor Frankreich den Fang ihres Lebens

Riesiger Thunfisch: Drei Brüder landen vor Frankreich den Fang ihres Lebens
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Sète (Frankreich) – Es ist der Fang ihres Lebens! Drei Brüder haben vor der französischen Mittelmeerküste einen gewaltigen Blauflossenthunfisch aus dem Wasser gezogen. Der Fisch war 2,60 Meter lang, brachte 230 Kilogramm auf die Waage und sorgte für Aufsehen in der Anglerszene. Die Brüder hatten jahrelang auf diesen Fang hingearbeitet.

Der spektakuläre Fang gelang am 2. August vor der Küste des Départements Hérault im Süden Frankreichs. Gefangen wurde der Fisch zwischen Sète und Frontignan, rund 5,5 Kilometer vor der Küste. Auf Facebook zeigen die Brüder ein Video vom Fang – samt Jubel, als sie ihren Riesenfang erkennen.“

„Jahrelange Suche“

Für die Brüder Florian, Jonathan und Ludovic Delmée war es ein ganz besonderer Moment. Auf Facebook schrieb Florian Delmée nach dem Fang: „Nach jahrelanger Suche, vielen Misserfolgen und unermüdlichem Durchhaltevermögen haben wir endlich den Riesen gefangen, auf den wir so lange gehofft hatten.“

90 Minuten Kampf mit dem Riesen

Leicht machte es ihnen der Meeresgigant nicht. Nach Angaben von Florian Delmée dauerte der Kampf der Angler rund 90 Minuten. Der Blauflossenthunfisch wurde mit einer Angelrute gefangen. Wegen seines enormen Gewichts musste das Tier anschließend an Kopf und Schwanz befestigt und bis in den Hafen geschleppt werden. Dort reichte reine Muskelkraft nicht mehr aus: Erst ein Kran hievte den Fisch an Land.

Einer der größten Fische des Mittelmeers

Atlantische Blauflossenthunfische, auch „Roter Thun“ genannt, gehören zu den größten Raubfischen des Mittelmeers. Nach Angaben des Instituts Océanographique in Monaco können die Tiere mehr als 40 Jahre alt, bis zu drei Meter lang und bis zu 600 Kilogramm schwer werden. Der nun gefangene Fisch wurde auf ein Alter von mehr als zehn Jahren geschätzt.

Fang blieb in der Familie

Noch in den 1990er-Jahren galt der Atlantische Blauflossenthunfisch laut Greenpeace als nahezu ausgestorben. Ursache war vor allem die Überfischung. Inzwischen zeigen Schutzmaßnahmen wie strenge Fangquoten Wirkung. Nach Angaben von Greenpeace hat sich der Bestand erholt. Verkauft wurde der 230-Kilo-Fisch laut lokalen Medien nicht. Stattdessen teilten die Brüder den Fang mit Familie und Freunden.

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