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Flugzeug muss nach Bombendrohung landen

Flugzeug muss nach Bombendrohung landen
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Évreux (Frankreich) – Wieder Bombendrohung gegen ein Passagierflugzeug! Eine Maschine der irischen Aer Lingus auf dem Weg von Dublin nach Rom musste am Donnerstag außerplanmäßig auf einem französischen Militärflugplatz landen.

Der Airbus A320-214 mit 151 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord war um 6.25 Uhr in Dublin (Irland) gestartet. Die Maschine wurde dann nach einer Bombendrohung zum Militärstützpunkt Évreux in der Normandie umgeleitet, so das Büro des französischen Premierministers Sébastien Lecornu. Auf dem Portal „Flightradar“ war nachzuverfolgen, wie der Airbus vom Kurs abwich.

Von Kampfflugzeugen eskortiert

Französische Kampfflugzeuge stiegen auf und begleiteten das Passagierflugzeug. „Unser Einsatzteam startete, um das Flugzeug nach einer mutmaßlichen Bombendrohung abzufangen“, teilte die französische Luftwaffe der Nachrichtenagentur AFP mit.

Nachdem das Flugzeug zunächst einige Kreise geflogen hatte, landete es gegen 10 Uhr auf dem Militärflughafen in der Normandie. Die 151 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder wurden sofort von Bord geholt. Spezialisten des Militärs untersuchen die Maschine auf mögliche Sprengsätze.

30‑minütige Unterbrechung am Flughafen Rom

Währenddessen war der Flughafen Rom, das Ziel der Flugreise, offenbar für eine halbe Stunde gesperrt. Auf der Seite des Flughafens ist zu erkennen, dass zwischen 10.15 und 10.45 Uhr keine Maschinen gestartet waren. Der Grund dafür ist unklar.

Serie von Bombendrohungen

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Bombendrohungen gegen europäische Fluggesellschaften ein. In dieser Woche waren unter anderem Flüge von LOT, SAS, Wizz Air und Ryanair betroffen. Die Drohungen führten zu Durchsuchungen und Umleitungen. In einem Fall eskortierte die italienische Luftwaffe ein Flugzeug bis zur Landung. Verletzte gab es nicht, auch keine Bombenfunde.

Bombendrohungen gegen Flugzeuge sind zwar kein neues Phänomen. Die aktuelle Serie fällt jedoch in eine Zeit erhöhter sicherheitspolitischer Spannungen. Europäische Behörden warnen seit Längerem vor sogenannten hybriden Bedrohungen, zu denen Sabotageakte, Drohnenvorfälle und andere gezielte Störungen gehören können.

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