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„Extrem erniedrigt“: Schwere Vorwürfe von Star-DJane nach deutschem Festival

„Extrem erniedrigt“: Schwere Vorwürfe von Star-DJane nach deutschem Festival
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München – Sie legt in den angesagtesten Clubs der Welt auf, steht mit den erfolgreichsten Musikern unserer Zeit auf der Bühne – doch ausgerechnet ein Auftritt auf einem Festival in Deutschland bleibt der bekannten DJane Hannah Laing (31) wohl noch lange in Erinnerung.

In einem öffentlichen Statement erhebt die schottische Künstlerin schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Nachdem sie vom Pult gegangen war, sei sie vor den Augen ihrer Fans von Zivilbeamten festgehalten worden. In einem Zelt hätte sie sich schließlich einer unangenehmen Leibesvisitation unterziehen müssen.

Vier Polizisten führten sie vor den Besuchern ab

Der Vorfall ereignete sich beim „Isle of Summer Opening“ Anfang Mai auf der Galopprennbahn in München. Die 31-Jährige, die gerade einen neuen Hit zusammen mit Trance-König Armin van Buuren aufgenommen hat, spielte dort am Nachmittag vor tausenden Menschen. Als sie die Kopfhörer abgelegt hatte, sei sie zusammen mit ihrer Cousine auf eine Dixi-Toilette gegangen.

„Weil die Schlange so lang war, gingen wir gemeinsam hinein. Als wir herauskamen, wurden wir von vier verdeckten Polizeibeamten festgehalten“, erklärte Hannah Laing danach auf Instagram. „Sie haben uns mit den Händen auf dem Rücken vor allen Leuten über das Festivalgelände geführt.“ Es sei für sie demütigend gewesen, so von den Besuchern gesehen zu werden.

Ihre Cousine weinte bei Durchsuchung

Anschließend seien die beiden Frauen in ein Zelt gebracht worden, wo die Leibesvisitation stattfand. Die DJane: „Eine Beamtin hielt meine Hände fest und eine andere führte eine invasive Durchsuchung meines ganzen Körpers durch, auch in meiner Unterwäsche (vorn und hinten), wobei sie wirklich überall tastete. Ich fühlte mich extrem erniedrigt und gedemütigt.“

Ihre Cousine habe dabei sogar geweint. Laut den Beamten sei der gemeinsame Toilettengang jedoch verboten gewesen und würde den Verdacht auf Drogenkonsum erwecken. Hinweisschilder gab es jedoch nur auf Deutsch, was die Frauen nicht verstanden. Die Durchsuchung sei völlig unverhältnismäßig gewesen, selbst die Festival-Organisatoren wären entsetzt gewesen.

So erklärt die Polizei den intimen Einsatz

Die Münchner Polizei hingegen rechtfertigte die Durchsuchungen mit Drogenprävention: „Die gemeinsame Nutzung von Toilettenkabinen kann nach kriminalistischen Erfahrungswerten den Anfangsverdacht bestärken“, hieß es in einer Erklärung, wie das Musik-Magazin Groove zuerst berichtete. Es sei „rechtlich zulässig, auch Intimzonen im Rahmen der körperlichen Durchsuchungen zu sichten“. Der konkrete Einsatz auf dem Festival würde jedoch intern geprüft werden. Man bedauere allerdings, wenn Maßnahmen als demütigend empfunden wurden.

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