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Im September ist schon wieder Schluss: Wer wird Baerbocks Nachfolger bei der UN?

Im September ist schon wieder Schluss: Wer wird Baerbocks Nachfolger bei der UN?
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New York – Die UN-Generalversammlung wählt heute (ab 16 Uhr) einen Nachfolger für Ex-Außenministerin Annalena Baerbock (45, Grüne). Seit vergangenem September ist sie Präsidentin des Gremiums. Der Gewinner übernimmt das Amt im Herbst. Zur Wahl stehen zwei erfahrene Diplomaten: Botschafter Andreas Kakouris (66) aus Zypern und der Außenminister von Bangladesch, Khalilur Rahman (72).

Der Sieger der Abstimmung wird im September als Präsident der Vollversammlung eingeführt. Dann übernimmt er offiziell das Amt an der Spitze des wichtigsten UN-Gremiums. Der Posten ist vor allem organisatorisch und zeremoniell geprägt.

Präsident immer für ein Jahr gewählt

Der Vorsitz der UN-Generalversammlung ist kein dauerhaftes Spitzenamt, sondern ein jährlich rotierender Posten. Der Präsident leitet in dieser Zeit die Debatten und Abstimmungen des größten UN-Gremiums mit seinen 193 Mitgliedstaaten. Der Generalsekretär führt die UN als Organisation. Die Präsidentin der Generalversammlung hat dagegen eine moderierende Rolle. Entsprechend ist die Wahl eines Nachfolgers bereits nach einem Jahr Teil des regulären Verfahrens der UN.

Baerbock koordiniert Wahl des UN-Generalsekretärs

Beispiel: Die ehemalige Bundesaußenministerin Baerbock spielt in ihrer Amtszeit eine zentrale Rolle bei der Auswahl des nächsten Generalsekretärs der UN. Amtsinhaber António Guterres (77) tritt Ende des Jahres ab. Baerbock koordiniert in ihrer Funktion die Abläufe rund um die Suche nach seinem Nachfolger.

Ihre eigene Wahl im Juni 2025 war von Streit begleitet. Eine bereits von der Bundesregierung vorgeschlagene Bewerberin für die Präsidentschaft aus dem Auswärtigen Amt, Diplomatin Helga Schmid (65, heute Vizepräsidentin des MSC-Stiftungsrats), war nicht zum Zuge gekommen. Baerbock hatte sich als scheidende Außenministerin die Kandidatur selbst gesichert. Das rief scharfe Kritik hervor. Grünen-Politikerin Baerbock hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert, wie es für sie beruflich weitergehen soll.

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