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Lottogewinner holen 250.000 Euro und Auto nicht ab

Lottogewinner holen 250.000 Euro und Auto nicht ab
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Zwei Lottogewinne warten darauf, abgeholt zu werden. 250.000 Euro und ein Auto wurden verlost, aber die Glückspilze sind noch unbekannt. Da die beiden ihre Tipps anonym abgegeben haben, kann die Lotteriegesellschaft sie nicht finden und direkt kontaktieren.

Die größte Hürde ist schon geschafft – den Traum vom Lottogewinn haben sie sich erfüllt. Nur abgeholt haben die Glücklichen ihr Geld bzw. ihr Auto noch nicht. Ein Sprecher von Lotto Mecklenburg-Vorpommern zu BILD: „Der Hauptgewinn der Glücksrakete 2025 in Höhe von 250.000 Euro sowie der Gewinn eines VW ID. Polo bei der Muttertags-Sonderauslosung der Umweltlotterie BINGO! wurden noch nicht geltend gemacht.“

Wo die Gewinnscheine abgegeben wurden

Die Suche nach den Lottogewinnern konzentriert sich auf zwei Regionen im Bundesland: Die Spur der Glücksrakete führt in den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, dort wurde der Spielschein abgegeben. Alle Endziffern des Loses stimmten mit den Gewinnzahlen 1, 4, 5, 9, 3, 3, 8 überein. Die Gewinnwahrscheinlichkeit lag bei 1:2 Millionen. Der zweite nicht geltend gemachte Gewinn ist ein VW im Wert von 25.000 Euro! Bei der Auslosung im Mai fiel das E-Auto auf die Losnummer 8179 50208. Dieses Los wurde anonym in der Hansestadt Rostock eingereicht.

So viel Zeit bleibt den Lottospielern

Die Lottospieler müssen jetzt selbst aktiv werden: Um die Gewinne zu erhalten, müssen sie das originale Los und die Spielquittung in einer Annahmestelle in Mecklenburg-Vorpommern oder direkt bei der Lotto-Zentrale in Rostock vorlegen. Hierfür bleibt ihnen allerdings noch reichlich Zeit: Die gesetzliche Frist zur Geltendmachung von Gewinnansprüchen beträgt drei Jahre.

Was passiert nach Ablauf der Frist?

Sollte diese Frist verstreichen, verfallen die Ansprüche jedoch unwiderruflich. Je nach Lotterie werden nicht abgeholte Gewinne dann für zukünftige regionale Sonderauslosungen verwendet oder kommen gemeinnützigen Zwecken zugute. Dass Großgewinne ab 50.000 Euro überhaupt verfallen, ist statistisch selten. Seit der Gründung von Lotto Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 1991 gab es dort erst sieben solcher Fälle. Der bislang höchste nicht abgeholte Gewinn stammte aus dem Jahr 2005, als ein Betrag von über 334.000 Euro bei einer Ziehung von 6aus49 nicht eingefordert wurde.

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