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Neue Details zu Stückelmord: Im Sack mit Beinen war eine Andrea-Berg-CD

Neue Details zu Stückelmord: Im Sack mit Beinen war eine Andrea-Berg-CD
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Hannover (Niedersachsen) – Bernd M. (†70) war Rentner, lebte allein in einer Mietwohnung in Hannover-Herrenhausen, hatte sein ganzes Berufsleben bei den Stadtwerken gearbeitet. Im August 2015 zogen Mitarbeiter des Wasserstraßenamtes zwei Plastiksäcke aus dem Mittellandkanal. Darin: der zerstückelte Torso eines Mannes und zwei abgetrennte Beine. Obwohl Kopf, Hände und Füße zunächst noch fehlten, stand eine Woche später fest: Das Opfer ist Bernd M. – doch fast elf Jahre später ist der Stückelmord-Fall immer noch ungelöst. Ein erfahrener Ex-Ermittler spricht jetzt mit BILD über neue, bislang unbekannte Details.

Wie die eigens gegründete SoKo „Kanal“ damals rekonstruierte, wurde der Rentner offenbar in seiner Wohnung getötet. Er starb durch stumpfe Gewalt. Danach wurde der Leichnam im Badezimmer zerstückelt. Die Blutspuren wurden zwar teilweise beseitigt, dennoch fanden die Ermittler genug Hinweise auf das Geschehen.

Rätsel um CD-Player im Sack mit Leichenteilen

Auffällig: Die Gliedmaßen waren relativ fachmännisch abgetrennt worden. „Der Täter könnte anatomische Grundkenntnisse gehabt haben“, erklärt Ex-Kripo-Ermittler Hans Teuber (61), damals Aktenführer des Falls – und ermittelt noch heute als Senior-Ermittler in dem Cold Case. „Dieser Fall lässt mich einfach nicht los“, sagt er. Was auch an den rätselhaften Details liegen dürfte. So habe im selben Sack wie die Beine ein CD-Player mit einer Andrea-Berg-CD gelegen, erinnert er sich. Wem CD-Player und CD gehörten, ist unklar. Ein Jahr nach dem grausigen Fund im Mittellandkanal wurden dann im Wietzesee in Langenhagen in einem weiteren Müllsack Kopf, Hände und Füße entdeckt.

Eine Nachbarin sagte damals aus, dass sie aus der Wohnung des Rentners einen heftigen Streit zwischen Männern gehört habe. Auch der silberblaue Peugeot 206 CC von Bernd M. könnte zu dem Täter oder den Tätern führen. Das Cabrio mit dem Kennzeichen H-EZ 113 war nach der Tat zunächst spurlos verschwunden und wurde zwei Wochen später entdeckt: Es war auf einem Parkplatz in Hannover abgestellt worden. In der Zwischenzeit wollen Zeugen das Auto nach der Tat mehrfach gesehen haben – sowohl in Hannover als auch in Bergheim (NRW). Teuber: „Wir konnten im Auto eine DNA-Spur sichern, die abgleichbar ist.“

Doch der Datenbankabgleich ergab bislang keinen Treffer. Bis heute ist der Fall ungelöst. Teuber gibt nicht auf: „Wir sind da großer Hoffnung, dass wir den oder die Täter noch fassen, weil wir glauben, dass wir gute Ansätze haben. Uns fehlt nur das entscheidende konkrete Puzzlestück.“ Hinweise an die Kripo: 0511-109555

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