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WM 2026: Viele Stadien müssen ihren Namen ändern

WM 2026: Viele Stadien müssen ihren Namen ändern
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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko, Kanada und den USA wird die größte WM der Geschichte. Erstmals nehmen 48 statt bisher 32 Mannschaften teil. Entsprechend steigt auch die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Dafür braucht es die passende Infrastruktur: Insgesamt 16 Stadien in den drei Gastgeberländern werden Austragungsorte des Turniers. Viele von ihnen sind weltbekannte Sportstätten und gelten als Institutionen. Doch die meisten dürfen während der WM ihren eigentlichen Namen nicht behalten.

Der Grund: Zahlreiche Stadien tragen die Namen von Sponsoren. Die Fifa gewährt jedoch ausschließlich ihren eigenen Partnern Vermarktungsrechte während des Turniers. Deshalb müssen die Spielstätten auf ihre Sponsorennamen verzichten.

So darf etwa das AT&T Stadium in Arlington (Texas, Spielstätte der Dallas Cowboys) während der Weltmeisterschaft nicht für den Telekommunikationskonzern werben. Stattdessen wird die rund 80.000 Zuschauer fassende Arena schlicht als Dallas Stadium bezeichnet.

Diesem Muster folgen zahlreiche weitere Stadien. Aus dem Lumen Field des Super-Bowl-Siegers Seattle Seahawks wird das Seattle Stadium, aus dem MetLife Stadium in East Rutherford (New Jersey, Spielstätte der New York Giants & Jets) das New York New Jersey Stadium. Das Levi’s Stadium in Santa Clara (Kalifornien, Spielstätte der San Francisco 49ers) erhält den Namen San Francisco Bay Area Stadium. Auch außerhalb der USA gilt diese Regel: Das Banorte Stadium (ehemals Aztekenstadion) in Mexiko-Stadt – das größte Fußballstadion Lateinamerikas – wird während des Turniers als Mexico City Stadium geführt.

Es gibt jedoch Ausnahmen. Der BC Place in Vancouver, British Columbia, gehört der Provinzregierung und darf seinen Namen behalten.

Bei einer bloßen Umbenennung auf dem Papier bleibt es allerdings nicht. Auf vielen Stadien prangen die Logos und Schriftzüge der Sponsoren prominent auf Dächern und Fassaden. Diese müssen für die Weltmeisterschaft aufwendig entfernt oder verdeckt werden.

Eine besondere Ausnahme gibt es in Atlanta. Das Mercedes-Benz Stadium, Heimstätte der Atlanta Falcons, darf den markanten Mercedes-Stern auf seinem Dach behalten. Der Grund: Eine Entfernung des Logos könnte die Konstruktion des einfahrbaren Dachs beschädigen. Kleinere Logos und Schriftzüge müssen trotzdem verschwinden. Offiziell heißt die Arena während der WM Atlanta Stadium.

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