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Most Wanted!: Europol sucht nach Juwelendiebin (41)

Most Wanted!: Europol sucht nach Juwelendiebin (41)
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Maastricht (Niederlande) – Mit einem Selfie sucht Europol nach Ninoslava Jovic (41). Die serbische Blondine steht im dringenden Verdacht, an einem spektakulären Juwelenraub auf der Kunstmesse TEFAF 2022 beteiligt gewesen zu sein. Beute: Schmuck im Wert von rund 40 Millionen Euro!

Am 28. Juni 2022 drangen vier Männer in den Stand eines Juweliers ein. Auffällig: Das Quartett hatte sich im Stil der BBC-Erfolgsserie „Peaky Blinders“ verkleidet. Sie trugen laut Europol während des Raubüberfalls maßgeschneiderte Anzüge und Schiebermützen.

Spur in Deutschland

In zwei Minuten zertrümmerten die bewaffneten Diebe die Vitrinen und räumten Schmuck im Wert von geschätzten 40 Millionen Euro aus. Verletzt wurde damals niemand. Vom Tatort türmten die Banditen auf E-Rollern.

Anschließend flüchteten die Täter über Deutschland nach Serbien. Dabei wurden sie geblitzt, sodass die Polizei eine Reihe von Verdächtigen hat. Nun suchen die Ermittler europaweit nach den vier Männern.

41-Jährige auf „Most Wanted“-Liste

Gesucht wird auch die blonde Serbin. Sie soll bei dem Überfall geholfen haben. Jovic soll sich hauptsächlich in Serbien aufhalten. Die Ermittler von Europol schließen aber nicht aus, dass sie auch in andere Länder reist.

Auf der „Most Wanted“-Seite von Europol ist eine Beschreibung der Juwelenräuberin, dazu mehrere Fotos. Sie hat braune Augen und eine Rose sowie Buchstaben auf den Unterarmen tätowiert. Für Hinweise, die zu ihrer Ergreifung führen, hat Europol eine Belohnung von 20.000 Euro ausgesetzt.

Bewaffnet und gefährlich

Auch nach ihren Komplizen, alles Serben, wird mit Fotos gefahndet: Aleksandar Stojiljkovic (50), Aleksandar Cenic (50), Dusko Dimitrjevic (50) und Bratislav Stojanovic (41). Die Männer sollen sich ebenfalls in Serbien aufhalten und gelten als bewaffnet und gefährlich. Es ist möglich, dass sie unter falschen Namen auch ins Ausland reisen, so Europol.

Auf die vier Serben ist jeweils eine Belohnung von 20.000 Euro ausgesetzt. Sie stehen ebenfalls auf der „Most Wanted“-Liste.

Von der gestohlenen Beute tauchten bislang lediglich drei Diamanten auf: einer in Israel, einer in Hongkong und einer dieses Jahr in Botswana im Süden Afrikas. Ermittler vermuten: Die Bande gehört zum berüchtigten Juwelendieb-Netzwerk „Pink Panthers“ aus Serbien und Montenegro.

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