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Berlin: Hammerbanden-Terroristin Lina E. vorzeitig aus Haft entlassen

Berlin: Hammerbanden-Terroristin Lina E. vorzeitig aus Haft entlassen

Berlin – Die Linksextremistin Lina E. wird vorzeitig aus der Haft entlassen werden, wegen guter Sozialprognose. Der Bundesgerichtshof bestätigte ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Dresden, wonach die Linksterroristin auf Bewährung frei kommen soll.

Mehr als fĂĽnf Jahre Haft

Die junge Studentin aus Leipzig (Sachsen) hatte sich 2018 einer linksextremistischen kriminellen Gruppe angeschlossen, der sogenannten Hammerbande. Sie war an mehreren Überfällen beteiligt, bei denen die Opfer mit Hämmern zum Teil schwer verletzt wurden.

Bei drei Angriffen wurden Mitglieder der rechtsradikalen Szene überfallen. In einem vierten Fall wurde ein Kanalarbeiter zum Opfer, den die Gruppe irrtümlich für einen Neonazi hielt. Im Urteil gegen Lina E. hatte das Oberlandesgericht festgestellt, dass sie eine „herausragende Stellung“ innerhalb der linksextremen Gruppe eingenommen hatte. Dafür wurde Lina E. im März 2023 zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Lina E. will in Berlin leben

Ihre Zeit in der Untersuchungshaft wurde auf die Strafe angerechnet, womit sie nun zwei Drittel ihrer Strafe verbüßt hat. Sie war 2020 festgenommen worden. Ein psychologisches Gutachten habe belegt, dass sich Lina E. glaubhaft von ihrer früheren Gewaltbereitschaft losgesagt habe. Im Gefängnis habe sie sich ordentlich geführt, sodass das Gericht ihr eine tragfähige Zukunftsperspektive prognostiziert. Der Generalbundesanwalt hatte dagegen Beschwerde eingelegt, die vom Bundesgerichtshof am Mittwoch zurückgewiesen wurde.

Lina E. beabsichtigt nach ihrer Entlassung, nicht nach Leipzig zurĂĽckzukehren. Sie plant, in Berlin zu leben. Sie hat in der Hauptstadt bereits eine Meldeadresse, wie BILD erfuhr.

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