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Füllkrugs Rückkehr zu Werder Bremen immer heißer

Füllkrugs Rückkehr zu Werder Bremen immer heißer
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Die Enttäuschung nach der Nichtnominierung für die WM in den USA, Kanada und Mexiko war groß bei Niclas Füllkrug (33). Denn der Stürmer hatte sich Hoffnungen gemacht, dabei zu sein. Nach SPORT BILD-Infos stand er in den vergangenen Monaten im regelmäßigen Kontakt mit Bundestrainer Julian Nagelsmann (38). Der hatte Füllkrug stets dessen Wichtigkeit für die Mannschaft in dem Austausch hervorgehoben: als möglicher Joker in kritischen Endphasen eines Spiels, als Anführer und wichtiger Ansprechpartner für die jungen Spieler.

Denn wenn Füllkrug fit war, lieferte er im DFB-Trikot immer ab und ging voran. In 24 Spielen traf der Angreifer 14-mal. In seinen zwei Klubs gelang das in den vergangenen zwei Jahren nicht – weil er vor allem bei West Ham durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Für die Engländer erzielte er von Sommer 2024 bis Ende Dezember 2025 in 26 Ligaspielen drei Tore, nach seiner Leihe zur AC Mailand in 20 Spielen ein Tor. Für Nagelsmann zu wenig.

Den Sommer wird Füllkrug nutzen, um über seine Zukunft zu entscheiden. Bleibt er im Ausland? Oder kehrt er nach Deutschland zurück? SPORT BILD verrät, wer aktuell gute Karten hat.

Der Angreifer wird nach dem 1:2 gegen Cagliari vergangenen Sonntag und dem Verpassen der Champions League sowie dem Trainer- und Bosse-Beben (Trainer Allegri wurde entlassen; Sportdirektor Tare und CEO Furlani wurden freigestellt) Mailand verlassen. Laut Vertrag muss Füllkrug zurück nach England. Dort läuft sein Arbeitsverhältnis bis zum 30. Juni 2028 – ohne Ausstiegsklausel. Allerdings ist es nahezu ausgeschlossen, dass Füllkrug dort bleibt. Nach dem Abstieg der „Hammers“ aus der Premier League ist der Stürmer bei einem Jahresgehalt von geschätzten 4,5 Millionen Euro netto zu teuer. Darum werden die Engländer ihn für eine Mini-Ablöse oder sogar kostenlos abgeben, um ihn von der Gehaltsliste zu bekommen.

Die große Chance für Werder, Füllkrug im zweiten Anlauf zurück an die Weser zu holen. Bremen wollte ihn bereits in der vergangenen Winterpause verpflichten, der Spieler war nicht abgeneigt – doch für den norddeutschen Traditionsklub war der Deal aus wirtschaftlichen Gründen nicht umsetzbar.

Die MLS ist für Füllkrug aktuell kein Thema

Das wäre jetzt anders, weil Füllkrug bei einer vorzeitigen Trennung von West Ham wohl zusätzlich mit einer hohen Millionensumme abgefunden wird. Darum ist das Wirtschaftliche für ihn zweitrangig. Er möchte gebraucht werden, will seine Klasse zeigen und Spaß am Fußball haben. Und dauerhaft möchte er seinen Lebensmittelpunkt in der Nähe seiner Geburtsstadt haben: Hannover. Die Entfernung von dort nach Bremen beträgt mit dem Auto etwas mehr als eine Stunde. Darum besitzt Werder gute Karten.

Es gibt weitere Gründe: Füllkrug hat zwar noch andere Möglichkeiten – etwa in der MLS. Allerdings will er aktuell nicht in die USA wechseln. Spanische und italienische Vereine (Aufsteiger Venezia FC) beschäftigen sich ebenfalls mit ihm. Doch Füllkrug liebäugelt eher mit einer Rückkehr nach Deutschland. Konkurrenz gibt es aber aus Wolfsburg. Doch ist der VfL für Füllkrug, der hauptsächlich für Traditionsklubs (Werder, Nürnberg, Hannover, Dortmund, West Ham, Milan) spielte, nach dem Abstieg in die 2. Liga überhaupt emotional interessant genug?

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