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Hautkrebs: Brasiliens Präsident Lula muss zur Strahlentherapie

Hautkrebs: Brasiliens Präsident Lula muss zur Strahlentherapie
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São Paulo – Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (80) kämpft gegen Hautkrebs. Der Staatschef begann am Montag eine präventive Strahlentherapie. Hintergrund: Im April hatten Ärzte ihm ein sogenanntes Basalzellkarzinom vom Kopf entfernt – eine bösartige Hautveränderung. Die Strahlentherapie erfolge nun als Schutzmaßnahme nach dem Eingriff.

Hautärztin Cristina Abdalla hatte damals die Operation durchgeführt. Sie bezeichnete die bösartige Hautveränderung in den Haarwurzeln des Präsidenten als „verbreitete“ Erkrankung. Bei Lula sei sie durch Sonnenbestrahlung verursacht worden.

Fitnessprogramm gegen Alters-Zweifel

In den vergangenen Monaten zeigte Lula in Beiträgen in Onlinenetzwerken sein Fitnessprogramm – offenbar, um Bedenken hinsichtlich seines Alters zu zerstreuen. Zuletzt trug er nach dem Eingriff am Schädel bei öffentlichen Auftritten einen Hut.

Auch nach einer Operation im Jahr 2024 wegen einer Hirnblutung hatte der 80-Jährige einen Hut getragen. Die Blutung soll durch einen Haushaltsunfall verursacht worden sein.

Der linksgerichtete Politiker strebt bei der Wahl im Oktober eine vierte Amtszeit als Präsident von Brasilien an. Wichtigster Konkurrent dürfte Senator Flávio Bolsonaro (45) werden – der Sohn des früheren rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro (71).

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