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Krieg im Iran: Jetzt spotten sogar die Scheichs über Donald Trump!

Krieg im Iran: Jetzt spotten sogar die Scheichs über Donald Trump!
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Washington – Diese Forderung von Donald Trump stößt im Nahen und Mittleren Osten auf Gelächter – und eisiges Schweigen. Auf Truth Social forderte der US-Präsident mehrere Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit dazu auf, sich dem Abraham-Abkommen anzuschließen und den Staat Israel anzuerkennen. Konkret sollen Pakistan, Ägypten, die Türkei, Katar und Saudi-Arabien „verbindlich“ beitreten. Selbst für den Iran sei das trotz der jahrzehntelangen Feindschaft mit Israel möglich. Doch bisher hagelt es nur Absagen.

Noch schlimmer: Trumps Vorstoß könnte sogar einen Friedens-Deal mit dem Iran gefährden. DENN: Staatsregierungen im Nahen Osten könnten sich aus den Vermittlungsgesprächen zurückziehen. Zu hoch ist das Risiko, ihre eigene Bevölkerung durch die Aufnahme von Beziehungen zu Israel gegen sich aufzubringen. Warum tut Trump dann so etwas?

Mehrere Regierungsvertreter sehen in seiner Forderung den Versuch, republikanische Hardliner zu beschwichtigen – sie befürchten, der Präsident werde dem Iran zu viele Zugeständnisse machen. „Es ist eine kluge Taktik, um die wütende Basis zu beruhigen“, sagte ein Golf-Diplomat zu POLITICO (gehört wie BILD zum Axel Springer Global Reporters Network): „Er wird das immer wieder zur Sprache bringen. Aber es wird nicht Teil der Vereinbarung sein.“

Lachende Emojis für Trumps Vorstoß

Besonders peinlich für den US-Präsidenten: Als ein früherer US-Regierungsvertreter von Trumps Forderungen hörte, schickte er scherzhafte Nachrichten an arabische Regierungsvertreter, in denen er ihnen zum Beitritt gratulierte – und erhielt als Antwort lachende Emojis. Einige Länder betrachten Trumps Forderung als „vergiftete Pille“. Sie schaffe „neue Bedingungen für Frieden, die weder Iran noch die betreffenden Staaten akzeptieren werden“.

Ein anderer Ex-Regierungsvertreter spricht von „Ungläubigkeit und Frustration“ über Trumps Vorschlag. Eine Sprecherin des Weißen Hauses hält dagegen: „Die Abraham-Abkommen haben allen beteiligten Ländern massive wirtschaftliche Vorteile gebracht (...). Daher wäre dies eine natürliche Ergänzung zu einer Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran.“

Saudis und Pakistan lehnen ab

Länder wie Bahrain oder die Vereinigten Arabischen Emirate sind bereits Teil des Abkommens, das aus Trumps erster Amtszeit stammt. Saudi-Arabien hatte nach dem Gaza-Krieg aber erklärt, es werde keine Beziehungen zu Israel aufnehmen, bis dessen Führung nicht der Gründung eines palästinensischen Staates zustimme. Ein Regierungsvertreter sagte: „Das Königreich unterstützt alle diplomatischen Bemühungen zur Lösung von Konflikten – aber nicht militärische Lösungen.“

Auch Pakistan wird wohl nicht beitreten. DENN: Wie in vielen Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit gibt es in Pakistan große Sympathie für die Palästinenser. Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif (76) stellt klar: „Ich glaube nicht, dass wir Teil solcher Abkommen sein werden.“

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