Stuttgart – Am Montag gab der VfB Stuttgart die feste Verpflichtung von Leih-Star Bilal El Khannouss (22) offiziell bekannt. Dabei unterlief dem Klub ein Fauxpass, den der Spieler selbst auf Social Media korrigierte.
Unter einem Post auf Instagram, in dem der feste Wechsel des marokkanischen Nationalspielers verkündet wurde, schrieb der VfB: „Bilal bleibt“, dazu ein weißes und ein rotes Herz. Problem: In der Grafik stand als Vertragslaufzeit 2028. Wie BILD bereits im März berichtete, läuft der neue Stuttgart-Vertrag des Spielmachers allerdings bis 2030. Das korrigierte El Khannouss direkt und antwortete auf den Kommentar vom VfB: „2030“, dazu Zwinker-Smiley und weiß-rote Herzen. Mittlerweile wurde der Beitrag wieder gelöscht.
El Khannouss kam im Sommer 2025 auf den letzten Drücker per Leihe von England-Klub Leicester City und war beim VfB sofort auf Ballhöhe. Bis Ende November steuerte der Edeltechniker fünf Tore und vier Vorlagen bei. Auch, wenn El Khannouss nach dem Afrika Cup im Januar kurze Zeit in ein Leistungsloch fiel, waren die vertraglich fixierten Bedingungen für eine feste Verpflichtung bereits im Frühjahr erfüllt. Jetzt überweist der VfB nach BILD-Informationen 18 Mio. Euro plus mögliche Boni an den Zweitliga-Absteiger. Zudem sicherte sich Leicester City eine Weiterverkaufsbeteiligung. Gut für den VfB: Der Anschlussvertrag in Stuttgart bis 2030 enthält keine Ausstiegsklausel.
„Bilal hat außergewöhnliche Fähigkeiten“
In der offiziellen Vereinsmitteilung erklärt VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47): „Bilal hat in der abgelaufenen Saison in allen Wettbewerben überzeugende Leistungen im VfB-Trikot gezeigt, darüber hinaus nimmt er in der marokkanischen Nationalmannschaft als junger Spieler eine zentrale Rolle ein. Bilal verfügt schon jetzt über außergewöhnliche fußballerische Fähigkeiten, gleichzeitig sehen wir bei ihm weiteres Entwicklungspotenzial und sind deshalb davon überzeugt, dass er noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist.“