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Donald Trump kontert Absagen von Stars und vergleicht sich mit Elvis

Donald Trump kontert Absagen von Stars und vergleicht sich mit Elvis
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Washington/Berlin – Präsident Donald Trump versucht, das drohende Fiasko um zahlreiche Musiker-Absagen für die 250-Jahr-Feier zum Geburtstag der Vereinigten Staaten von Amerika noch abzuwenden. Nachdem ihm mehrere Bands und Solo-Künstler für die geplante Konzertreihe auf der Prachtmeile „National Mall“ einen Korb gegeben haben, bietet er sich nun selbst als Attraktion an – und vergleicht sich mit Musik-Legende Elvis!

Anstelle der Konzerte in Washington könne sich Trump eine Kundgebung mit sich selbst als Hauptredner vorstellen, so der Präsident auf Truth Social. Er sei schließlich „die größte Attraktion der Welt, derjenige, der weitaus größere Menschenmengen anzieht als Elvis in seiner Blütezeit, und das ohne Gitarre“. Ein Vergleich, den er nicht zum ersten Mal zieht.

Schon 2024 veröffentlichte Trump eine Fotomontage, die sein Gesicht und jenes vom „King of Rock’n’Roll“ nebeneinander zeigt. Dazu fragte er seine Anhänger: „Seit vielen Jahren sagen die Leute, dass ich aussehe wie Elvis. Jetzt ist dieses Bild überall. Was denkt ihr?“

Trump sieht sich als Attraktion

Dass er nicht singen kann, ist für Trump kein Hindernis. Natürlich könne er den Platz „dieser drittklassigen Künstler“ auf der Bühne einnehmen, schrieb der US-Präsident. Er lasse daher prüfen, ob am Mittwoch eine Kundgebung mit dem Titel „Amerika ist zurück“ organisiert werden könne. Trump ließ offen, welchen Mittwoch er meint und welche Veranstaltungen zugunsten der Kundgebung möglicherweise abgesagt werden sollen.

Mehrere Musiker sollten rund um den Unabhängigkeitstag am 4. Juli in Washington auftreten. Eigentlich. Denn zuletzt hatte es Absagen gehagelt! Bret Michaels (63), Frontmann von Poison („Every Rose Has Its Thorn“), erklärte, er fürchte nicht nur eine „weitere Spaltung“ des Landes, sondern habe auch Sicherheitsbedenken wegen seiner Familie, seinen Fans und seiner Band. Weitere Künstler äußerten sich ähnlich.

Die Konzerte sollten während der vom 25. Juni bis zum 10. Juli geplanten Feierlichkeiten auf der National Mall zwischen Kapitol und Washington-Denkmal stattfinden. Auch für den Käfigkampf vor dem Weißen Haus läuft es derzeit wohl nicht gut, Zuschauer müssen rekrutiert werden – vor allem aus dem Militär. Wie die „Washington Post“ berichtete, will das Pentagon Hunderte Soldaten zu der UFC-Veranstaltung am 14. Juni auf dem Südrasen des Weißen Hauses schicken.

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